Nachhilfe-Schüler, der aus Hannover stammen könnte.
Nach­hil­fe und Ba­by­sit­ter aus Han­no­ver

Nach­­hil­fe ganz­heit­lich be­trach­tet

Nach­hil­fe für die schu­li­sche Bil­dung ist ein Grund­pfei­ler, um die Lern­er­fo­lge von Schü­lern zu er­hö­hen. In der Re­gel fin­det die Nach­hil­fe fä­cher­be­zo­gen statt, sodass es vor allem um das For­dern und För­dern der Fach­kom­pe­tenz geht. Da­mit Nach­hil­fe in ei­nem um­fas­sen­den Sin­ne wirk­sam wer­den kann, muss über die Fach­kom­pe­tenz hi­naus­ge­gan­gen wer­den, was mit der Aus­rich­tung des Nach­hil­fe­leh­rers am In­di­vi­du­um mög­lich ist. Der Nach­hil­fe­leh­rer kann so auf in­di­vi­du­el­le Be­din­gun­gen ein­ge­hen und die El­tern auf mög­li­che Ur­sa­chen schlech­ter Leis­tun­gen auf­merk­sam ma­chen, die nicht un­be­dingt mit der Fach­kom­pe­tenz des Kin­des zu tun ha­ben.

­ Was ist der ers­te Ge­dan­ke, wenn ein Kind nicht nur punk­tu­ell, son­dern ten­den­ziell schlech­te Leis­tun­gen in der Schu­le er­zielt? Nach­hil­fe! Wer schlech­te Leis­tun­gen bringt, hat Nach­hol­be­darf und muss sich zusätz­lich mit dem Un­ter­richts­stoff be­fas­sen, um Lern­de­fi­zi­te aus­zu­glei­chen. Die El­tern, Leh­rer und Nach­hil­fe­leh­rer han­deln rich­tig, wenn sie be­schlie­ßen, dem Kind Nach­hil­fe zu ge­wäh­ren. Doch reicht die För­de­rung fach­li­cher Kom­pe­tenz aus, um nach­hal­tig den Lern­er­folg zu ver­bes­sern? Schlech­te Zen­su­ren sind in der Re­gel nur ein Symp­tom und nicht die Ur­sa­che. Das heißt, der Nach­hil­fe­un­ter­richt wirkt auf ei­ner Ebe­ne ziel­füh­rend, aber auf an­de­ren Ebe­nen fin­det oft­mals kei­ne Auf­ar­bei­tung der schlech­ten Leis­tun­gen statt, obwohl ge­ra­de dies not­wen­dig wä­re, um nach den Ur­sa­chen zu for­schen. Zum Bei­spiel sind Mob­bing oder an­ge­spann­te Fa­mi­lien­ver­hält­nis­se oft­mals ei­ne Ur­sache für Leis­tungs­schwä­che. Es gilt da­her, ei­nem Kind im um­fas­sen­den Sin­ne nach­zu­hel­fen und es auf sämtlichen Ebe­nen sei­ner Exis­tenz zu erken­nen. Ein Nach­hil­fe­leh­rer über­nimmt zwar zu­vor­derst die Auf­ar­bei­tung von Lern­in­hal­ten, doch ge­ra­de im Ein­zel­un­ter­richt hat er die Chan­ce, mehr über sei­ne Nach­hil­fe­schü­ler zu er­fah­ren und so den Ur­sa­chen der schlech­ten Zen­su­ren auf die Spur zu kom­men.

Nach­hil­fe – Funk­tio­nen und Er­fah­run­gen

Nach­hil­fe ist ei­ne ef­fek­ti­ve Me­tho­de, um schlech­te Zen­su­ren zu ver­bes­sern. Ge­ra­de wenn Nach­hil­fe im Ein­zel­un­ter­richt an­ge­bo­ten wird, kön­nen die in­di­vi­du­el­len Stär­ken und Schwä­chen der Schü­ler er­fasst und ent­spre­chend be­rück­sich­tigt wer­den. Nach­hil­fe dient der au­ßer­schu­li­schen Auf­be­rei­tung des schu­li­schen Lern­stoffs unter Rück­sicht auf die Lern­er­folgs­kon­trol­len im Un­ter­richt. Das obers­te Ziel der Nach­hil­fe ist es, die Leis­tun­gen der Schü­ler zu ver­bes­sern, um de­ren No­ten­durch­schnit­te an­zu­he­ben. Da­her liegt der Fo­kus auf der Fach­kom­pe­tenz, al­so auf al­len Fä­hig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten, die ein be­stimm­tes Fach- bzw. Un­ter­richts­the­ma be­rüh­ren. Ne­ben der Fach­kom­pe­tenz gibt es noch Me­tho­den-, So­zial- und Selbst­kom­pe­tenz. Es hat sich ge­zeigt, dass Nach­hil­fe vor al­lem dann ef­fek­tiv ist, wenn al­le Kom­pe­ten­zen ge­for­dert und ge­för­dert wer­den. Die Nach­hil­fe hat die Funk­tion, schu­li­sche Leis­tun­gen zu ver­bes­sern und das Kind zu be­fä­hi­gen, selbst­stän­dig ef­fek­tiv zu ler­nen und adä­quat mit ei­ge­nen Lern­schwä­chen um­zu­ge­hen. Er­fah­rungs­ge­mäß wol­len ge­ra­de die El­tern schnel­le po­si­ti­ve Ef­fek­te. Nach­hil­fe ist al­ler­dings ei­ne Me­tho­de, die erst mit­tel- bis lang­fris­tig wirk­sam wird, denn Leh­rer und Schü­ler müs­sen sich ken­nen­ler­nen, sich auf­ein­an­der ein­stim­men und ge­mein­sa­me Ar­beits­stra­te­gi­en und Zie­le ent­wic­keln. Da­zu ge­hö­ren auch die Ana­ly­se der De­fi­zi­te und die Su­che nach Ur­sa­chen, um sie zu be­he­ben.

Schlech­te Schul­leis­tun­gen – ein Symp­tom für ge­stör­te Struk­tu­ren

Wenn El­tern den­ken, es sei da­mit ge­tan, ein Kind zur Nach­hil­fe an­zu­mel­den, ir­ren sie sich. Zwar kann die fach­li­che Nach­hil­fe al­lei­ne schon aus­rei­chend sein, aber da die Schü­ler zu selbst­stän­di­gem Han­deln und Ur­tei­len he­ran­ge­bil­det wer­den sol­len, müs­sen auch die Struk­tu­ren be­rück­sich­tigt wer­den, in de­nen sich der Nach­hil­fe­schü­ler be­wegt. Schlech­te Zen­su­ren sind zwar ein Hin­weis auf de­fi­zi­tä­re Kom­pe­ten­zen, aber da­mit ist noch gar nichts über die Ur­sa­chen ge­sagt – al­len­falls über das Symp­tom. Da­her ist es für El­tern wie für Leh­rer und Nach­hil­fe­leh­rer wich­tig, das Kind ganz­heit­lich zu be­trach­ten. Es reicht nicht, nur fest­zu­stel­len, dass es schlech­te Schul­leis­tun­gen zeigt. Man muss auch struk­tu­rell he­ran­ge­hen, al­so be­ob­ach­ten, wie die Struk­tu­ren funk­tio­nie­ren, in die das Kind in­te­griert ist. Das be­ginnt bei der Fra­ge, in wel­chen Un­ter­richts­fä­chern es gu­te und in wel­chen es schlech­te Leis­tun­gen zeigt. Liegt es an den Lehr­kräf­ten, an der Art der Lern­kon­trol­len? Lernt das Kind in an­ge­mes­se­ner Wei­se? Hat es die fach­li­chen As­pek­te ver­stan­den? Ist es faul, de­mo­ti­viert oder hat gar Angst oder Leis­tungs­druck? Wie ge­hen die El­tern mit schlech­ten Schul­leis­tun­gen um? Ha­ben sie Ver­ständ­nis oder sind sie ent­täuscht, wü­tend oder re­si­g­niert? Viel­leicht er­zählt das Kind auch etwas über die Leh­rer, wie sie das Kind ein­schät­zen. Wenn es schrift­li­che Ein­schät­zun­gen gibt, soll­ten diese vom Nach­hil­fe­leh­rer auf je­den Fall ge­sich­tet wer­den. Schlech­te Zen­su­ren sind nicht im­mer auf das Kind al­lein zu­rück­zu­füh­ren, son­dern auch im­mer im Kon­text zu be­rück­sich­ti­gen.

Nach­hil­fe Han­nover – in­di­vi­du­el­le Be­treu­ung und Bil­dung

Die Nach­hil­fe Han­no­ver wird von mir als Ein­zel­per­son ge­lei­tet. Ich bin da­ran in­te­res­siert, Schü­ler in und um Han­no­ver in ih­rer schu­li­schen Lauf­bahn zu be­glei­ten und set­ze den Ak­zent nicht nur auf fach­li­che Nach­hil­fe, son­dern auf die Nach­hil­fe wie sie oben be­schrie­ben ist. Es ist wich­tig, dass Kin­der und Ju­gend­li­che er­ken­nen, dass gute Zen­su­ren zwar mit ih­rer Leis­tung zu­sam­men­hän­gen, aber die Leis­tung ih­rer­seits von meh­re­ren Fak­to­ren ab­hän­gig ist, so­dass man auf die Su­che ge­hen kann, wel­che Fak­to­ren kor­ri­giert wer­den müs­sen, um die Leis­tungs­qua­li­tät zu ver­bes­sern. Das ist er­fah­rungs­ge­mäß nicht im Grup­pen­un­ter­richt um­setz­bar, wes­halb die Nach­hil­fe Han­no­ver auf Ein­zel­un­ter­richt setzt. Im Di­a­log er­ge­ben sich Fra­gen, Pro­b­lem­fel­der, aber auch Lö­sun­gen und Pers­pek­ti­ven.

Die Nach­hil­fe­fä­cher sind Ma­the­ma­tik, Eng­lisch und Deutsch. Im Span­nungs­feld der in­di­vi­du­el­len Schü­ler­leis­tun­gen und den schu­li­schen An­for­de­run­gen, die von die­sen Fä­chern aus­ge­hen, wird die Nach­hil­fe so ge­stal­tet, dass in­di­vi­du­el­le Merk­ma­le wie Lern­schwä­chen, Lern­stö­run­gen, fach­li­che De­fi­zi­te oder or­ga­ni­sa­to­ri­sche Män­gel ent­deckt wer­den kön­nen. Je nach den Gren­zen und Mög­lich­kei­ten im Ein­zel­fall kön­nen aus­gie­bi­ge Be­ra­tun­gen für nach­hal­ti­ge Ver­än­de­run­gen in An­spruch ge­nom­men wer­den – zu­sätz­lich zum Nach­hil­fe­an­ge­bot.

Fazit

Nach­hil­fe soll­te wie je­der mo­der­ne Un­ter­richt schü­ler­ori­en­tiert sein. Die Aus­rich­tung am In­di­vi­du­um macht es erst mög­lich, die in­di­vi­du­el­len Stär­ken und Schwä­chen zu er­fas­sen. Statt aus­schließ­lich de­fi­zit­ori­en­tiert zu ar­bei­ten, wird der Schü­ler als Gan­zes wahr­ge­nom­men, sodass Stär­ken wei­ter ge­stärkt und Schwä­chen re­du­ziert wer­den. Hier­bei kommt es nicht nur auf das fach­li­che Kön­nen an, son­dern auch auf Selbst­kom­pe­ten­zen wie die Or­ga­ni­sa­tion von Lern­pro­zes­sen oder Lern­ma­te­ri­a­lien. Auch So­zial­kom­pe­ten­zen sind wich­tig, die ge­ra­de den ver­ba­len Be­reich von Leis­tun­gen mit­be­stim­men bzw. die Gren­zen und Mög­lich­kei­ten of­fe­ner Un­ter­richts­for­men. Gu­te Nach­hil­fe soll­te nicht über die El­tern hin­weg­ge­hen, so dass auch die­se Teil der Nach­hil­fe sind – u. a. mit ei­nem An­ge­bot von Be­ra­tun­gen und der ge­mein­sa­men Er­ör­te­rung von schu­li­schen und au­ßer­schu­li­schen Pro­b­le­men. Nach­hil­fe soll­te da­bei nie als ein All­heil­mit­tel ver­stan­den wer­den, das im­mer funk­tio­niert, denn auch Nach­hil­fe hat ih­re ge­setz­ten Gren­zen.